Topographie des Terrors

Auf dem Gelände der „Topographie des Terrors“, neben dem Gropius Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: die Geheime Staatspolizei (mit eigenem Gefängnis), die SS-Führung, der Sicherheitsdienst der SS (SD) und das Reichssicherheitshauptamt. Von diesem Ort aus wurde die Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner des Nationalsozialismus im In- und Ausland gelenkt und der Völkermord an den europäischen Juden und an den Sinti und Roma organisiert.

Die Ausstellung im 2010 eröffneten Dokumentationszentrum dokumentiert die Geschichte des Ortes, der in unmittelbarer Nähe des NS-Regierungsviertels angesiedelten Terrorinstitutionen und der von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Ergänzt wird sie durch 15 Informationsstationen auf dem Gelände und durch eine weitere Ausstellung, die vom Frühjahr bis in den Herbst entlang der freigelegten Kellermauerreste an der Niederkirchnerstraße zu sehen ist.

Adresse
Niederkirchnerstraße 8, Berlin

Aktuelle Museums-Ausstellungen

Beate und Serge Klarsfeld: Der Kampf gegen das Vergessen
Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße
Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror
Der historische Ort „Topographie des Terrors”. Geländerundgang in 15 Stationen

Beschreibung des Ortes

Auf dem Gelände der „Topographie des Terrors“, neben dem Gropius Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: die Geheime Staatspolizei (mit eigenem Gefängnis), die SS-Führung, der Sicherheitsdienst der SS (SD) und das Reichssicherheitshauptamt. Von diesem Ort aus wurde die Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner des Nationalsozialismus im In- und Ausland gelenkt und der Völkermord an den europäischen Juden und an den Sinti und Roma organisiert.

Die Ausstellung im 2010 eröffneten Dokumentationszentrum dokumentiert die Geschichte des Ortes, der in unmittelbarer Nähe des NS-Regierungsviertels angesiedelten Terrorinstitutionen und der von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Ergänzt wird sie durch 15 Informationsstationen auf dem Gelände und durch eine weitere Ausstellung, die vom Frühjahr bis in den Herbst entlang der freigelegten Kellermauerreste an der Niederkirchnerstraße zu sehen ist.

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