Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Adresse Charitéplatz 1, Berlin

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Beschreibung des Ortes

Das Berliner Medizinhistorische Museum befindet sich auf dem Gelände der Charité (Campus Mitte) und ist bekannt für seine pathologisch-anatomische Sammlung. Es handelt sich dabei um einen kultur- und medizinhistorische bedeutsamen Bestand von ca. 750 Feucht- und Trockenpräparaten, die neben Modellen und Abbildungen aus zentralen medizinischen Aktionsräumen in der Dauerausstellung „Dem Leben auf der Spur“ zu sehen sind. Des weiteren finden auch Sonderausstellungen statt, die medizinische Themen in ihren historischen Dimensionen und aktuellen Bezügen behandeln.

Das Museum, das jedes Jahr von rund 90.000 Menschen besucht wird, ist ein beliebter Ort für Veranstaltungen. In der Ruine des ehemaligen Hörsaals der Charité finden heute Vorlesungen, Diskussionsabende, Workshops und festliche Empfänge statt.

Gegründet wurde das Museum der Charité als Pathologisches Museum im Jahr 1899 von Rudolf Virchow, der es bis 1901 mit über 23.000 Präparaten ausstattete. Einige von ihnen sind noch heute zu sehen.

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