Mahide Lein

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SchwuZ-Talk zum Internationalen Frauen-Kampftag Berlin, Schwuz SchwuZ-Talk zum Internationalen Frauen-Kampftag

Über Mahide Lein

Mahide Lein ist eine deutsche Kulturvermittlerin, ehemalige Clubbetreiberin und Leiterin einer Konzertagentur. Lein gilt als prägende Figur der Berliner Lesbenszene der 1980er und 1990er Jahren und ist bis heute als Aktivistin der LGBT-Bewegung über Berlin hinaus bekannt.

Mahide Lein wurde 1949 in Frankfurt-Höchst geboren. Mahide Lein wuchs in Frankfurt auf und ging dort zur Schule. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau begann Lein, sich in der Frankfurter alternativen Szene zu engagieren. Als Aktivistin war sie in der Frankfurter Hausbesetzerszene wie in der Frauenbewegung aktiv. Lein gilt als Mitgründerin des ersten Lesbenzentrums in Frankfurt und als engagierte Kultur und Kunstvermittlerin, unter anderem beim Café Niedenau und engagierte sich im Frauenbuchladen. Durch ihr Engagement kam Lein zu ihr em lesbischen Coming-Out. Zeitgleich studierte Lein Politikwissenschaft und Religion an der Universität Frankfurt.

1977 zog Lein nach Berlin und führte dort ihr politisches, soziales und künstlerisches Engagement fort, zunächst im Kaffee Winterfeldt. Von 1983 bis 1986 war sie unter anderem bei den Berliner Lesbenwochen und der Frauen-Sommeruni aktiv. 1986 bis 1990 organisierte sie den Künstlerinnentreff Pelze-Multimedia in einem ehemaligen Pelz-Laden und war ein Frauen-Nachtcafé mit Performances, Diskussionen und Ausstellungen zu aktuellen Themen. Ihr Engagement musste sie 1990 beenden. 1991 gründete Lein das erste lesbische Fernsehmagazin.

1992 engagierte sich Lein erstmals auch mit männliche Homosexuellen. Zusammen mit Andreas Strohfeldt, dem Frauenzentrum und der Tschaikowsky-Foundation veranstaltete sie mit 1992 den ersten CSD Russlands in Sankt Petersburg zu veranstalten.

Seit 1996 verbreiterte sie ihr Engagement und begann sich nicht nur LGBTQI* im Allgemeinen, sondern auch für Künstlerinnen und Künstler aller Kulturen in Berlin und weltweit einzusetzen. Lein gründete ihre Konzertagentur Ahoi, mit der sie inzwischen über 300 Musik-Gruppen vertritt. Außerdem betreibt sie ein kleines Label für afrikanische Musik und organisiert Festivals.

Für ihren Einsatz für Zivilcourage und LGBTQI*-Rechte wurde sie bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

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