






Die Ritter der Schweinehunde
Pia Herenz, Nikita Gestrich, Tobias Esche, Samuel Wolff Charleene Feller (Kostümbild), Kathi Steigel (Produktion)
Donna Linda möchte Kartoffelsuppe kochen und ihre Freunde zum Essen einladen. Auf so viel Arbeit und Trubel hat ihr Schweinehund natürlich überhaupt keine Lust. Mit viel Hinterlist versucht er ihr seine Vorstellung von einem gemütlichen Abend schmackhaft zu machen. Doch er hat nicht mit den Rittern gerechnet. Die lieben Trubel und Spiele und Abenteuer. Und so entbrennt ein wildes wetteifern um Donna Lindas Willenskraft. Wer wird gewinnen? Und geht es hier überhaupt um Gewinnen und Verlieren? Und gibt es am Ende denn nun wirklich Kartoffelsuppe?
Donna Linda kämpft und gewinnt und verliert gegen ihren Schweinehund. Die Kinder dürfen mitentscheiden. Fallen sie auch auf den Schweinehund herein? Wie lange dauert es, bis sie sein tückisches Spiel durchschauen? Die Ritter helfen ihnen dabei. Der Schweinehund lenkt ab mit funkelnden Zaubertricks und fiesen Scherzen auf Kosten anderer. Donna Linda muss immer wieder durchgreifen und Ordnung schaffen zwischen spielwütiger Aktionslust der Ritter und den gemütlichen Verheißungen ihres Schweinehundes. Dabei stehen sich die Ritter mit ihren Albernheiten auch immer wieder selbst im Weg, was der vermeintlich coole Schweinehund natürlich sofort ausnutzt. Am Ende gibt es für alle dann wirklich Kartoffelsuppe, die ohne weitere Ablenkung und Unterbrechung einfach gemütlich gemeinsam verspeist wird.
Das innere auf und ab unserer Protagonistin wird spielerisch für die Kinder inszeniert und mit Witz derart versüßt, dass auch die älteren Zuschauer keine langen Weilen ertragen werden müssen. Dabei soll Mut gemacht werden und Angst genommen werde vor dem (inneren) Schweinehund und vor Themen wie Konsum, dem eigenen Körper, Grenzen und Gefühlen. Es ist ein Stück für Groß und Klein, das Menschen allen alters zu unterhalten und inspirieren versteht, in seiner Gestaltung aber vor allem Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ansprechen will.
