CJ Bolland
Christian Jay Bolland, geboren 1971 in Stockton-on-Tees, England, ist ein belgischer Techno-Produzent und DJ, der vor allem unter seinem Pseudonym CJ Bolland bekannt wurde.
Der in Großbritannien geborene Bolland zog mit seiner Familie im Alter von drei Jahren nach Belgien. Bereits in jungen Jahren wurde er von seinen Eltern an die Musik herangeführt, die in Antwerpen einen Club leiteten, in dem Bollands Mutter als DJ arbeitete. In seiner Jugend wurde Bolland von Künstlern wie Jean Michel Jarre, Front 242 oder Neon Judgement beeinflusst. Ab Ende der 1980er Jahre wurde Bolland stark vom einsetzenden Acid-House-Boom inspiriert und wandte sich dem Techno zu. Ab 1988 produzierte er seine ersten eigenen Stücke, die bald darauf in den belgischen Piratensendern zu hören waren. Nach diesen ersten Erfolgen sandte Bolland Demobänder an verschiedene Plattenlabel. Nachdem ein Mitschnitt einer seiner Radioshows zu R&S Records geschickt wurde, wurde Bolland eingeladen und verbrachte am ersten Tag 32 Stunden mit dem Labelgründer Renaat Vandepapeliere im Studio. Kurz darauf wurde er von R&S unter Vertrag genommen. Bolland arbeitete eng mit Vandepapeliere zusammen und gründete mit ihm und weiteren Musikern die Gruppen The Project und Space Opera.
Die 1992 veröffentlichte EP Ravesignal III machte ihn dank des Stücks Horsepower schlagartig in der europäischen Techno-Szene bekannt. Mit The 4th Sign erschien kurz darauf Bollands Debüt-Album. Ein Jahr darauf erschien die Single Camargue, bei deren Produktion Bolland erstmals mit seiner Schwester Sian Louise Bolland zusammenarbeitete. Das Stück wurde aufgrund der einprägsamen und hypnotischen Melodie ein Dancehit und gilt aus heutiger Sicht als früher Rave-Klassiker.
Gleichzeitig etablierte sich Bolland als ernstzunehmender DJ, der vor allem in Großbritannien Erfolge feierte. Im Jahr 1995 durfte Bolland als erster Künstler einen Mix für die Musikserie DJ-Kicks anfertigen, die heute eine der bekanntesten Mixserien gilt.
Sein zweites Album Electronic Highway erschien 1995 und war das letzte Studio-Album für R&S. Nachdem Bolland immer stärker durch den Stil Dave Angels beeinflusst wurde, suchte er nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Bolland unterzeichnete daraufhin einen Vertrag über fünf Alben bei dem britischen Techno-Label Internal. Dort erschien 1996 Bollands drittes und bisher letztes Studio-Album The Analogue Theatre.
Bollands bisher größter Hit war die 1996 veröffentlichte Single Sugar is sweeter, die vor allem dank eines Remixes von Armand van Helden in mehreren europäischen Ländern die Charts erreichte und im Dezember des Jahres auch die Position 1 der US-amerikanischen Billboard-Dancecharts belegte.
Nach Differenzen mit seiner Plattenfirma gründete Bolland im Jahr 2002 sein eigenes Label Mole Records, auf dem jedoch bis zum Jahr 2003 lediglich vier mehrheitlich von Bolland produzierte Singles erschienen. Danach produzierte Bolland einige wenige Platten anderer Künstler und es erschienen diverse in Kooperation mit anderen Musikern entstandene Singles, seit 2003 allerdings nur noch sporadisch Veröffentlichungen unter dem Namen CJ Bolland.
Er ist jedoch nach wie vor als DJ aktiv und tritt vor allem in Belgien und den Niederlanden regelmäßig auf.
Über CJ Bolland
Christian Jay Bolland, geboren 1971 in Stockton-on-Tees, England, ist ein belgischer Techno-Produzent und DJ, der vor allem unter seinem Pseudonym CJ Bolland bekannt wurde.
Der in Großbritannien geborene Bolland zog mit seiner Familie im Alter von drei Jahren nach Belgien. Bereits in jungen Jahren wurde er von seinen Eltern an die Musik herangeführt, die in Antwerpen einen Club leiteten, in dem Bollands Mutter als DJ arbeitete. In seiner Jugend wurde Bolland von Künstlern wie Jean Michel Jarre, Front 242 oder Neon Judgement beeinflusst. Ab Ende der 1980er Jahre wurde Bolland stark vom einsetzenden Acid-House-Boom inspiriert und wandte sich dem Techno zu. Ab 1988 produzierte er seine ersten eigenen Stücke, die bald darauf in den belgischen Piratensendern zu hören waren. Nach diesen ersten Erfolgen sandte Bolland Demobänder an verschiedene Plattenlabel. Nachdem ein Mitschnitt einer seiner Radioshows zu R&S Records geschickt wurde, wurde Bolland eingeladen und verbrachte am ersten Tag 32 Stunden mit dem Labelgründer Renaat Vandepapeliere im Studio. Kurz darauf wurde er von R&S unter Vertrag genommen. Bolland arbeitete eng mit Vandepapeliere zusammen und gründete mit ihm und weiteren Musikern die Gruppen The Project und Space Opera.
Die 1992 veröffentlichte EP Ravesignal III machte ihn dank des Stücks Horsepower schlagartig in der europäischen Techno-Szene bekannt. Mit The 4th Sign erschien kurz darauf Bollands Debüt-Album. Ein Jahr darauf erschien die Single Camargue, bei deren Produktion Bolland erstmals mit seiner Schwester Sian Louise Bolland zusammenarbeitete. Das Stück wurde aufgrund der einprägsamen und hypnotischen Melodie ein Dancehit und gilt aus heutiger Sicht als früher Rave-Klassiker.
Gleichzeitig etablierte sich Bolland als ernstzunehmender DJ, der vor allem in Großbritannien Erfolge feierte. Im Jahr 1995 durfte Bolland als erster Künstler einen Mix für die Musikserie DJ-Kicks anfertigen, die heute eine der bekanntesten Mixserien gilt.
Sein zweites Album Electronic Highway erschien 1995 und war das letzte Studio-Album für R&S. Nachdem Bolland immer stärker durch den Stil Dave Angels beeinflusst wurde, suchte er nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Bolland unterzeichnete daraufhin einen Vertrag über fünf Alben bei dem britischen Techno-Label Internal. Dort erschien 1996 Bollands drittes und bisher letztes Studio-Album The Analogue Theatre.
Bollands bisher größter Hit war die 1996 veröffentlichte Single Sugar is sweeter, die vor allem dank eines Remixes von Armand van Helden in mehreren europäischen Ländern die Charts erreichte und im Dezember des Jahres auch die Position 1 der US-amerikanischen Billboard-Dancecharts belegte.
Nach Differenzen mit seiner Plattenfirma gründete Bolland im Jahr 2002 sein eigenes Label Mole Records, auf dem jedoch bis zum Jahr 2003 lediglich vier mehrheitlich von Bolland produzierte Singles erschienen. Danach produzierte Bolland einige wenige Platten anderer Künstler und es erschienen diverse in Kooperation mit anderen Musikern entstandene Singles, seit 2003 allerdings nur noch sporadisch Veröffentlichungen unter dem Namen CJ Bolland.
Er ist jedoch nach wie vor als DJ aktiv und tritt vor allem in Belgien und den Niederlanden regelmäßig auf.