Berliner Unterwelten

Der Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert die geschichtlichen Zusammenhänge des Berliner Untergrundes. 1997 ist er als ein Zusammenschluss von Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen gegründet worden. Es fanden sich Akademiker (Architekten, Historiker, Juristen, Kunsthistoriker, Ökonomen, Stadt- und Regionalplaner, Studenten aller Fachrichtungen) ein, aber auch Handwerker, Justizbeamte, Lehrer, Pensionäre, Polizisten, Rentner, Schüler und viele andere. Jeder von ihnen kann, darf und soll seine beziehungsweise ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Talente einbringen, um diesem ambitionierten Projekt auf die Sprünge zu helfen. Denn mit dem Forschungsschwerpunkt des Berliner Untergrundes ist der Verein offenkundig auf ein bis dahin noch weitgehend brachliegendes Terrain gestoßen. Das zeigt sich auch an der sehr guten Resonanz auf die vom Verein angebotenen Führungen und Seminare sowie die durch Vereinsmitglieder geschriebenen Bücher, die zum Teil bereits in mehrfacher Auflage erschienen sind.

Für seine Verdienste im Denkmalschutz erhielt der Verein am 13. November 2006 die Silberne Halbkugel. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung, die in diesem Bereich in der Bundesrepublik Deutschland vergeben wird. Im Juni 2017 feierte der Berliner Unterwelten e.V. sein 20-jähriges Bestehen. Im Sommer 2018 hatte der Verein rund 500 Mitglieder.

Vereinssitz ist die Luftschutzanlage im Südteil des U-Bahnhofs Gesundbrunnen (U 8), in der sich auch das Berliner Unterwelten-Museum befindet. Hier und in anderen Vereinsräumlichkeiten treffen sich Mitglieder regelmäßig zu Vorträgen eigener Experten, externer Referenten oder zu Filmbeiträgen. Ebenfalls am Gesundbrunnen befindet sich das Vereinsarchiv und die Bibliothek, in der den Mitgliedern ein umfangreiches Buchsortiment zur Verfügung steht.

Adresse
Brunnenstraße 105, Berlin

Aktuelle Museums-Ausstellungen

Kriegsbunker als Stadtdekoration
Hitlers Pläne für Berlin – Eine Dauerausstellung im Untergrund

Beschreibung des Ortes

Der Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert die geschichtlichen Zusammenhänge des Berliner Untergrundes. 1997 ist er als ein Zusammenschluss von Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen gegründet worden. Es fanden sich Akademiker (Architekten, Historiker, Juristen, Kunsthistoriker, Ökonomen, Stadt- und Regionalplaner, Studenten aller Fachrichtungen) ein, aber auch Handwerker, Justizbeamte, Lehrer, Pensionäre, Polizisten, Rentner, Schüler und viele andere. Jeder von ihnen kann, darf und soll seine beziehungsweise ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Talente einbringen, um diesem ambitionierten Projekt auf die Sprünge zu helfen. Denn mit dem Forschungsschwerpunkt des Berliner Untergrundes ist der Verein offenkundig auf ein bis dahin noch weitgehend brachliegendes Terrain gestoßen. Das zeigt sich auch an der sehr guten Resonanz auf die vom Verein angebotenen Führungen und Seminare sowie die durch Vereinsmitglieder geschriebenen Bücher, die zum Teil bereits in mehrfacher Auflage erschienen sind.

Für seine Verdienste im Denkmalschutz erhielt der Verein am 13. November 2006 die Silberne Halbkugel. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung, die in diesem Bereich in der Bundesrepublik Deutschland vergeben wird. Im Juni 2017 feierte der Berliner Unterwelten e.V. sein 20-jähriges Bestehen. Im Sommer 2018 hatte der Verein rund 500 Mitglieder.

Vereinssitz ist die Luftschutzanlage im Südteil des U-Bahnhofs Gesundbrunnen (U 8), in der sich auch das Berliner Unterwelten-Museum befindet. Hier und in anderen Vereinsräumlichkeiten treffen sich Mitglieder regelmäßig zu Vorträgen eigener Experten, externer Referenten oder zu Filmbeiträgen. Ebenfalls am Gesundbrunnen befindet sich das Vereinsarchiv und die Bibliothek, in der den Mitgliedern ein umfangreiches Buchsortiment zur Verfügung steht.

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